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Mytholgie und mehr...

Was man schon immer über Elfen wissen sollte

In den Tagen, als die Erde noch jung war, gab es viele verschiedene Elfenstämme, die jedoch eine Gemeinsamkeit hatten: jeder Stamm lebte in Einklang mit der Natur, die ihn umgab. Die Elfen versuchten nicht die Welt zu gestalten, sondern schufen ihre Kulturen und Wohnstätten entsprechend den natürlichen Formen, die sie umgaben. Im Lauf der unzähligen Jahre, die die Elfen in dieser Welt lebten, wurden sie jedoch durch Kriege mit den jüngeren Rassen wie Orks, Zwergen und auch Menschen immer mehr verdrängt. Ihre schlanken Körper, leichte Waffen und hochsensiblen Sinne boten lange Zeit nicht genug Schutz gegen die grobschlächtigen, oft besser ausgerüsteten und organisierten Feinde.

Als sie endlich Mittel und Wege zu Ihrer Verteidigung gefunden hatten, waren ihre ursprünglichen Lebensräume schon größtenteils zerstört. In dieser Zeit der letzten großen Schlachten ging es um die endgültige Aufteilung der Lebensräume für die einzelnen Rassen.Es entstanden die Kriegerorden der Wardancer, die mit der elfeneigenen Eleganz und Geschicklichkeit wahre Todestänzer wurden. Außerdem setzten die Elfen mit ihrer uralten Magie schreckliche Wesen aus dem Nimbus frei, die wie eine eklige Krankheit die Welt verseuchten. Sehr schnell verloren die Elfenmagier die Kontrolle über diese Monster. Nur gemeinsamen Anstrengungen aller Rassen war es zu verdanken, dass diese tödliche Gefahr gebannt wurde. Da leider nicht alle Wesen vernichtet wurden, bringen sie manchmal noch heute Tod und Verderben über das Land.

Auf diese Weise ausgeblutet und dezimiert, wurde den Völkern durch die Not eine Art Frieden aufgezwungen. Ein gewisses Gleichgewicht breitete sich aus. Die Menschen setzten sich trotz ihrer Kurzlebigkeit durch ihre hohe Geburtenrate als dominierende Rasse durch, sie begründeten die bekannten Reiche und versuchten, auf friedlichem Weg von den Elfen zu lernen.Die Elfen jedoch nahmen immer mehr an Zahl ab. Sie waren durch ihre eigene Magie am schwersten getroffen worden, und von den Überlebenden fielen viele, von den langen Jahrhunderten der Kriege erschöpft, in einen todesähnlichen Schlaf. Auch wurden immer weniger Kinder geboren. So zogen sich die Elfen in kleinen Stämmen in tiefe Waldgebiete und an die Meeresküsten zurück, wo sie nun ein Leben führen, das nur ein schwacher Abglanz ihrer früheren Blütezeit ist.

Manche Elfen waren während der Kriege eigenartige magische Verbindungen mit anderen Lebensformen eingegangen, um sich zu schützen. Aus Verschmelzungen mit Tieren entstanden die Fellwechsler und Werelfen, und in den Adern der Goldwaldelfen fließt der Saft der Bäume und anderer Pflanzen. Der Preis für diese Vermischung des Blutes und die neuen Fähigkeiten war jedoch hoch. Diese Elfen verloren ihre Unsterblichkeit. Aus Verbindungen mit den Elementen entstanden die Luft-, Feuer- und Wasserelfen, die vielfach ihre feststofflichen Körper aufgaben und als Geister in abergläubischen Menschen Furcht oder Ehrfurcht hervorrufen.

Etliche Elfen verfielen den bösen Seiten der Magie, die sie bewirkt hatten, und wurden zu grausamen, dämonengleichen Wesen, die nichts mehr hassten als die unverdorbenen Kinder ihrer eigenen Rasse. Einige Elfen beschlossen aber auch, bei und mit den Menschen zu leben. Diese wurden an den Höfen der Menschenfürsten Historiker, Heiler oder Astrologen. Die Wardancer wurden bald als Heerführer und Söldner beliebt und gefürchtet. Die meiste Wertschätzung erhalten viele Elfen jedoch wegen ihrer künstlerischen Fähigkeiten. Als Barden, Maler, Dichter oder Bildhauer sind sie fast unvergleichlich, und ihre Namen werden gerühmt und mit Ehrfurcht genannt.

Manchmal kam es auch zu Liebesbeziehungen zwischen Elfen und Menschen. Kinder aus diesen Verbindungen werden Halbelfen genannt. Sie vereinigen manche Fähigkeiten der Elfenrasse mit der Frischheit, aber auch der Sterblichkeit der menschlichen Rasse in sich, ihre Lebensspanne reicht jedoch um einiges weiter als die der Menschen.

Die Fähigkeiten der Elfen sind aber noch immer sehr vielfältig und unterschiedlich. Ein paar gehören an dieser Stelle genannt, um das Wesen der Elfen besser zu verstehen.

UNSTERBLICHKEIT

Dies gilt jedoch nur für reinblütige Elfen. Sind sie auch unempfindlich gegen Krankheit und Alter, so kann ihr Leben doch mit Waffengewalt beendet werden.

TALENTE

Jeder Elf hat irgendein künstlerisches Talent wie Musik, Gesang, Dichtkunst oder Zeichnen. Ebenso gibt es auch so manche magische Begabung. Ihre scharfen Augen und ihr Bewegungstalent machen viele Elfen zu gefürchteten Schützen, Messerfechtern und Fechtern.

SPRACHE

Elfen haben eine eigene Sprache, die sie jedoch nur unter ihresgleichen verwenden. Da der Dialekt aber von Stamm zu Stamm verschieden ist, verwenden sie meistens die gemeinsame Sprache. Viele Elfen können mit Tieren kommunizieren, manche verstehen sich sogar mit Pflanzen.

MAGIE

Unter Elfen gibt es mächtige Magier, deren Fähigkeiten jedoch vor allem auf dem Gebiet der Heilung und der Elementarkräfte wirken. Viele Elfen haben eine gewisse Resistenz gegen magische Wesen oder Untote, da in ihnen selber latente magische Fähigkeiten schlummern. So immun sie gegen menschliche Magie sind, umso stärker werden sie jedoch von Magie ihrer eigenen Rasse oder der Schamanenmagie von Orks getroffen.

Neben all den Vorzügen, die Elfen besitzen, gibt es, aber auch etliches, was das Zusammenleben mit Menschen oft schwer macht. Da, im Vergleich zu Elfen, die meisten Menschen ein Wissen wie Kinder und ein Gemüt wie Greise haben, sehen manche von ihnen voll Arroganz und Hochmut auf ihre sterblichen Brüder hinab. Bei einigen Elfen sitzen auch die Scham und der Ärger, dass die Menschen aus dem Krieg der Rassen als Sieger hervorgegangen sind, sehr tief. Andere Elfen wiederum verstehen die Handlungsweisen der kurzlebigen Menschen nicht und sehen daher die Notwendigkeit für schnelle Handlungen und Entscheidungen nicht. Diese Elfen wirken dann auf Menschen manchmal faul, desinteressiert und gleichgültig. Außerdem haben Elfen immer wieder Angst, tiefere Bindungen wie Freundschaft oder Liebe mit Menschen einzugehen, da diese Spanne des Glücks oft nur zu kurz währt aus ihrer Sicht.

Elfen sind daher, bis auf wenige Ausnahmen, nur sehr unzuverlässige Zeitgenossen. Ihre Fähigkeiten und sensibleren Sinne führen oft dazu, dass sie sich für Menschen unverständlich verhalten. Sie können sich an einem schönen Blatt auf einem Baum berauschen, ohne zu merken, daß der Ast, auf dem sie sitzen, bricht. Eine schöne Musik oder ein köstlicher Wein kann ihren Geist oft mehr beeinträchtigen als alle Anstrengungen eines Menschenmagiers.Ein ewiger Stein des Anstoßes für Menschen ist auch eine gewisse Sucht, mit allem zu spielen und es auf die leichte Schulter zu nehmen. In gleichem Ausmaß können sie sich jedoch auch in blutrünstige Wilde verwandeln, die gnadenlos ihre Feinde töten oder langsam zu Tode foltern. Ebenso unberechenbar kann ein Elf jedoch auch reagieren, wenn ein Mitglied seiner Gruppe sinnlos ein Tier tötet oder der Natur Schaden zufügt.

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